Akte 016 · Psychoanalyse
Melanie Klein

Abb. 1 — CC BY 4.0 · Foto: Douglas Glass
Ein Spielzimmer in Berlin, Mitte der 1920er-Jahre: Auf dem Tisch liegen kleine Holzfiguren, Papier, Schere, Schnur, Wasser. Melanie Klein deutet nicht, was ein Kind ihr erzählt — sie deutet, was es mit den Figuren tut. Die Spieltechnik war geboren, und mit ihr die Behauptung, dass auch ein Zweijähriger ein Innenleben hat, das sich analysieren lässt.
Klein wurde am 30. März 1882 in Wien als Melanie Reizes geboren, jüngstes von vier Kindern einer jüdischen Familie; der Vater war Arzt, das Geld knapp. Die Biografie vor der Psychoanalyse ist eine Reihe von Abbrüchen und Verlusten, die ihre Biographen nicht ohne Grund neben die Theorie halten: Die Schwester Sidonie starb, als Melanie vier war; der Bruder Emanuel, ihr engster Vertrauter, mit fünfundzwanzig. Ein Medizinstudium, das sie anstrebte, kam nicht zustande — stattdessen Verlobung mit siebzehn, Heirat mit einundzwanzig mit dem Industriechemiker Arthur Klein, drei Kinder, Umzüge durch halb Mitteleuropa und wiederkehrende depressive Episoden, für die die damalige Medizin Kuraufenthalte bereithielt und sonst wenig.
Die Wendung kam in Budapest. Dort las Klein um 1914 Freuds Über den Traum und begann eine Analyse bei Sándor Ferenczi — zunächst als Patientin, nicht als Anwärterin eines Berufs, den es für Frauen ohne Studium ohnehin kaum gab. Ferenczi war es, der sie auf die Arbeit mit Kindern hinwies; 1919 trug sie der Ungarischen Psychoanalytischen Vereinigung ihre erste Kinderstudie vor und wurde Mitglied. Dass die frühen Aufsätze über den kleinen „Fritz“ auf Beobachtungen am eigenen Sohn beruhen, gehört zu den Grunddaten dieser Karriere — die Gründungsgeneration analysierte, was ihr nahe war, und die Akte behandelt das nicht als Fußnote, sondern als methodische Angabe.
1921 ging sie nach Berlin, an das damals lebendigste Institut der Bewegung. Karl Abraham übernahm ihre zweite Analyse und unterstützte ihre Arbeit gegen wachsenden Widerstand — die Vorstellung, kleinen Kindern ihre aggressiven Phantasien zu deuten, galt vielen Berliner Kollegen als Übergriff. Abrahams früher Tod 1925 nahm ihr den Rückhalt; im selben Jahr hielt sie auf Einladung von Ernest Jones sechs Vorlesungen in London und fand dort, was Berlin ihr verweigerte: ein Publikum, das ihre Richtung für die konsequenteste Fortsetzung der Psychoanalyse hielt. 1926 übersiedelte sie nach London, 1927 wurde sie Mitglied der Britischen Psychoanalytischen Gesellschaft — für den Rest ihres Lebens ihr Ort.
Was sie dort entwickelte, verschob den Zeitpunkt, an dem das seelische Drama beginnt, weit nach vorn. Freud datierte den Ödipuskomplex auf das dritte bis fünfte Lebensjahr; Klein sah seine Vorformen im ersten. Aus dieser Verschiebung entstanden ihre zentralen Begriffe — die paranoid-schizoide und die depressive Position, das innere Objekt, die projektive Identifizierung — und ihre wichtigsten Bücher: Die Psychoanalyse des Kindes (1932), die Aufsätze zur Trauer der späten 1930er, Neid und Dankbarkeit (1957). Um sie sammelte sich eine eigene Schule, zu der Analytiker wie Wilfred Bion, Hanna Segal und Herbert Rosenfeld gehörten — die Kleinianer, bis heute eine der prägenden Richtungen der internationalen Psychoanalyse, besonders in Großbritannien und Lateinamerika.
Die Konflikte ihres Lebens verliefen dabei zunehmend durch die eigene Reihen. Die Auseinandersetzung mit Anna Freud, die 1938 mit ihrem Vater nach London emigriert war, wurde zwischen 1941 und 1945 in den Controversial Discussions in aller Form ausgetragen und protokolliert; sie endete nicht mit einem Sieg, sondern mit einer Teilung — die britische Gesellschaft bildet seither in drei Gruppen aus. Härter war, was davor geschah: Ihre eigene Tochter Melitta Schmideberg, selbst Analytikerin, trat in den Sitzungen der Gesellschaft offen gegen die Mutter auf, sekundiert von ihrem Analytiker Edward Glover. Der Bruch zwischen Mutter und Tochter wurde nie geheilt; Melitta trug, so wird berichtet, am Tag von Kleins Beerdigung in einer Londoner Vorlesung rote Schuhe. Die Anekdote ist so oft erzählt worden, dass die Akte sie führt — als Überlieferung, nicht als Beleg.
Bis in ihr letztes Jahrzehnt blieb sie eine arbeitende Klinikerin: Patienten am Vormittag, Supervisionen am Nachmittag, dazu die Fallseminare, aus deren Protokollen ihre Schule bis heute unterrichtet. Klein starb am 22. September 1960 in London, wenige Monate nach der Diagnose eines Darmkrebses. Ihre Begriffe haben das Fach über die Psychoanalyse hinaus geprägt — die projektive Identifizierung ist heute in der Organisationsberatung so geläufig wie in der Klinik, und die Formel von der „guten“ und der „bösen Brust“ hat es als eine der wenigen psychoanalytischen Wendungen bis in die Alltagsironie geschafft. Dass die strengste Kritik an ihrer Methode und die produktivste Weiterführung ihrer Ideen aus derselben Stadt kamen, manchmal aus demselben Seminarraum, ist die englischste Pointe dieser Akte.
Die Frage, die Klein 1932 in Die Psychoanalyse des Kindes beantwortet, lautet: Womit spricht ein Kind, das noch nicht frei assoziieren kann? Die klassische Technik verlangt vom Patienten, alles auszusprechen, was ihm einfällt. Ein Dreijähriger kann das nicht. Freud hatte das Problem umgangen, indem er den kleinen Hans über dessen Vater analysierte — aus zweiter Hand, nach brieflicher Anleitung. Die Kinderanalyse war damit begründet und zugleich vertagt: Es gab die Behauptung, dass die Neurosen in der Kindheit wurzeln, aber kein Verfahren, das an die Kindheit herankam, solange sie noch andauerte.
Kleins Antwort war die Spieltechnik, entwickelt ab 1919 in Budapest und Berlin an ihren ersten Fällen — darunter, was die Akte nicht verschweigen kann, ihre eigenen Kinder: Die frühen Aufsätze über „Fritz“ beruhen nach heute unstrittiger Quellenlage auf ihrem Sohn Erich. Das war in der Gründungsgeneration kein Einzelfall — nebenan analysierte Freud die eigene Tochter — aber es gehört zu den methodischen Grunddaten dieser Fallakte wie bei Freud die Selbstanalyse.
Das Verfahren selbst war von einer Klarheit, die seine Deutungen nie erreichten. Jedes Kind bekam eine eigene, verschlossene Schublade mit immer denselben kleinen, unspezifischen Gegenständen: Figuren, Fahrzeuge, Bausteine, Papier, Schere, Schnur, dazu Wasser. Die Gegenstände waren klein und neutral, damit das Kind sie zu Trägern seiner eigenen Welt machen konnte; die Schublade war seine, damit zwischen den Stunden nichts verloren ging — das materielle Gegenstück zur analytischen Verschwiegenheit. Was das Kind mit den Sachen tat, behandelte Klein als das Äquivalent der freien Assoziation: Ein Zug, der gegen einen anderen fährt, ein Männchen, das weggesperrt wird, eine Schere, die ins Papier fährt — all das las sie als Mitteilung und deutete es unmittelbar, auch die aggressiven Anteile, auch bei sehr kleinen Kindern. Genau hier lag der Skandal für die Zeitgenossen: Anna Freud hielt kleine Kinder für nicht analysierbar, weil ihr Ich zu schwach und die Eltern noch real vorhanden seien; Klein deutete Zweijährigen ihre Vernichtungsängste ins Gesicht und berichtete, dass die Angst danach nicht wuchs, sondern nachließ.
Berichtet hat sie darüber zuerst 1926 und 1927 in Aufsätzen über die Frühanalyse, dann gesammelt im Buch von 1932 — dessen englische Fassung zeitgleich mit der deutschen erschien, ein Hinweis darauf, wo ihr Publikum inzwischen saß.
Die Behauptung dahinter ist die eigentliche Fallakte. Klein postulierte, dass das Kind von Anfang an in Beziehungen zu inneren Objekten lebt: nicht zur Mutter als ganzer Person, sondern zunächst zu Teilaspekten, die als gut oder bedrohlich erlebt werden. In der paranoid-schizoiden Position (erste Lebensmonate) hält das Kind Gutes und Böses getrennt; in der depressiven Position (etwa ab dem vierten bis sechsten Monat) erkennt es, dass beides derselben Person gilt — und empfindet Schuld. Der Säugling der Kleinschen Theorie ist kein stilles Wesen, das an der Welt noch nicht teilnimmt, sondern Schauplatz eines Dramas von Gier, Neid, Vernichtungsangst und Wiedergutmachung. Es ist das dunkelste Kinderbild der Psychoanalyse — und, wie ihre Verteidiger anmerken, das einzige, das mit der beobachtbaren Wucht früher kindlicher Affekte rechnet.
Die Lehrbuchfassung macht daraus eine Stufenfolge, fast eine Entwicklungsleiter. Klein selbst nannte sie ausdrücklich Positionen, nicht Phasen: Zustände, in die man ein Leben lang zurückfällt — unter Druck, in der Liebe, in der Krankheit. Diese Unterscheidung geht in der Rezeption regelmäßig verloren, und mit ihr die eigentliche Pointe des Modells: dass Reife kein erreichter Ort ist, sondern eine Pendelbewegung.
Die Rezeption verlief als Kette von Streitfällen. In Berlin unterstützte Karl Abraham die Arbeit; nach seinem Tod 1925 wurde die Stadt für Klein unhaltbar, und Ernest Jones holte sie nach London — auch, wie die Briefe zeigen, weil er ihre Sicht der frühen Mutterbeziehung teilte. Als Anna Freud 1938 in dieselbe Stadt emigrierte, standen sich die beiden Schulen der Kinderanalyse plötzlich in einer Gesellschaft gegenüber; die Controversial Discussions von 1941 bis 1945 trugen den Konflikt förmlich aus und endeten mit der Drei-Gruppen-Teilung, die bis heute besteht. Kleins Begriffe wurden dabei nicht verworfen, sondern eingebaut: Wilfred Bion machte aus der projektiven Identifizierung eine Theorie der Kommunikation — das Kind deponiert unerträgliche Zustände in der Mutter, die sie verdaut zurückgibt —, und in dieser Fassung wanderte der Begriff aus der Klinik in die Team- und Organisationsberatung.
Der Schlagabtausch mit Anna Freud hat dabei ein präzises Aktenzeichen: das Symposium über Kinderanalyse von 1927, mit dem die britische Gesellschaft auf Anna Freuds Einführungsband antwortete. Klein und ihre Londoner Kollegen nahmen die Wiener Einwände Punkt für Punkt auseinander — dass kleine Kinder keine Übertragung entwickelten, dass Deutung ihnen schade, dass die Analyse die Erziehung ergänzen müsse — und hielten dagegen, dass ein halbes Verfahren kein schonenderes Verfahren sei, sondern ein schlechteres. Der Text ist der Ort, an dem aus einer Technikfrage zwei Schulen wurden; die Controversial Discussions fünfzehn Jahre später trugen denselben Streit nur mit größerem Ernst und unter Sirenen aus.
Was heute steht: Die Spieltechnik ist geblieben und ist in der Kinderpsychotherapie über alle Schulen hinweg Standard geworden — jede Spieltherapie, auch die verhaltenstherapeutische und die nichtdirektive Linie, die Virginia Axline aus dem Umkreis der Gesprächstherapie entwickelte, arbeitet mit der Annahme, dass Spiel Mitteilung ist. Der Anspruch, aus dem Spiel eines Zweijährigen konkrete unbewusste Phantasien zu lesen, ist methodisch nicht prüfbar — es gibt kein Verfahren, das eine Deutung von einer anderen trennt, und Kleins Texte führen die Deutung stets als Befund, nie als Hypothese. Die Säuglingsforschung seit den 1970er-Jahren hat Kleins Grundintuition, dass Kinder von Geburt an auf Beziehung hin organisiert sind, eindrucksvoll gestützt — Neugeborene bevorzugen Gesichter, imitieren, unterscheiden die Stimme der Mutter. Ihre Datierung konkreter Phantasieinhalte auf das erste Lebensjahr hat sie nicht bestätigt; was ein präverbales Kind erlebt, bleibt prinzipiell unzugänglich, und genau dort, wo Kleins Theorie am genauesten zu wissen behauptet, ist sie am wenigsten prüfbar.
Und ein Kleinscher Begriff hat den Weg in die empirisch arbeitende Klinik gefunden, den die Theorie als Ganze nie ging: die Spaltung. Otto Kernberg baute die paranoid-schizoiden Mechanismen — Spaltung in nur gut und nur böse, projektive Identifizierung, Idealisierung und Entwertung — in sein Modell der Borderline-Persönlichkeitsorganisation ein, und in dieser Fassung stehen sie heute in Diagnostikmanualen, Therapiestudien und Messinstrumenten. Was bei Klein eine Aussage über jeden Säugling war, ist dort eine prüfbare Aussage über eine bestimmte Patientengruppe geworden — verkleinert und dadurch haltbar, das wiederkehrende Schicksal psychoanalytischer Begriffe in diesem Archiv.
Die geografische Verteilung ihrer Schule gehört zum Befund. Während die britische Gesellschaft sich in drei Ausbildungswege teilte, wurde Kleins Denken in Argentinien und Brasilien ab den 1950er-Jahren zur vorherrschenden psychoanalytischen Sprache — vermittelt über Analytiker, die in London ausgebildet worden waren, und getragen von Instituten, die zeitweise zu den größten der Welt gehörten. Die Folge ist eine Schieflage, die dieses Archiv mehrfach antrifft: Die Theorie wird dort am wenigsten geprüft, wo sie am meisten angewandt wird, und die empirische Literatur zu ihren Begriffen entsteht überwiegend in Ländern, in denen kaum jemand nach ihnen behandelt.
Klein hat zudem nie einen Fall so vollständig publiziert wie die Erzählung einer Kinderanalyse (postum 1961), das Tag-für-Tag-Protokoll der Analyse des zehnjährigen Richard über vier Monate im Jahr 1941 — dreiundneunzig Stunden, aufgezeichnet am Abend jeder Sitzung, samt Richards Zeichnungen. Es ist das dichteste Dokument ihrer Technik — und zugleich der beste Beleg dafür, wie stark ihre Deutungen dem Material vorausgingen: Man kann auf diesen Seiten Satz für Satz verfolgen, wie aus einem Flottenmanöver auf dem Papier eine Mutterimago wird. Die Akte legt beides nebeneinander und überlässt das Urteil dem Leser — mit dem Hinweis, dass ein Verfahren, das sich so vollständig dokumentiert, der Kritik mehr Angriffsfläche bietet als eines, das seine Protokolle für sich behält. Richard selbst, das sei nachgetragen, wusste im Sommer 1941, dass draußen ein Krieg lief; seine Flottenmanöver hatten, was Kleins Deutungen selten einräumen, auch ein naheliegendes Vorbild im Radioprogramm. Beide Lesarten stehen seit der Veröffentlichung nebeneinander, und dass man sie an denselben dreiundneunzig Protokollen prüfen kann, ist mehr, als die meisten Behandlungen dieser Ära der Nachwelt gelassen haben.
Klein prägte 1946 einen Begriff, der die Psychoanalyse verlassen hat und heute in Teamsupervisionen, Pflegeberichten und Führungsseminaren auftaucht: die projektive Identifizierung. Gemeint ist zunächst eine Phantasie — jemand schiebt einen unerträglichen Anteil seiner selbst in eine andere Person hinein und erlebt ihn fortan dort.
Der Schritt über eine gewöhnliche Projektion hinaus ist der interessante. Bei einer Projektion sieht man die eigene Wut im anderen. Bei einer projektiven Identifizierung verhält man sich außerdem so, dass der andere die Wut tatsächlich zu spüren beginnt. Die Zuschreibung erzeugt, was sie behauptet. Wer in einer Besprechung als der Bedenkenträger behandelt wird, hat nach zwanzig Minuten Bedenken — auch wenn er ohne welche gekommen war.
Für die Behandlung machte das eine unbequeme Tür auf: Was die Therapeutin fühlt, ist womöglich nicht ihr eigenes Gefühl, sondern eine Information über die Patientin. Aus dieser Idee entwickelte Wilfred Bion später sein Konzept des Containments. Die Grenze zur Beliebigkeit ist dabei schmal und gehört zur ehrlichen Beschreibung des Begriffs dazu: Es gibt kein Kriterium, das das Gefühl der Therapeutin von einer projektiven Identifizierung unterscheidet. Genau deshalb ist der Begriff so anschlussfähig — und so schwer zu prüfen.
Replikationsstatus: nicht anwendbar.
Kleins Werk formuliert keine Hypothese, die sich gegen eine Kontrollbedingung prüfen ließe. Es besteht aus Deutungen von Einzelfällen und aus Begriffen, die diese Deutungen ordnen. Der Status ist deshalb keine Kritik, sondern eine Angabe über die Art der Behauptung: Sie ist klinisch begründet, nicht experimentell.
Prüfbar ist eine Nachbarschaft. Die Säuglingsforschung ab den 1970er-Jahren — Daniel Stern, später die Bindungsforschung — hat Kleins Grundannahme gestützt, dass Kinder von Beginn an auf Beziehung hin organisiert sind und nicht in einem objektlosen Zustand beginnen. Ihre spezifischen Datierungen unbewusster Phantasien im ersten Lebensjahr sind damit nicht bestätigt; sie sind mit den Mitteln der Säuglingsforschung auch nicht adressierbar.
Primärwerk:
- Klein, M. (1932). Die Psychoanalyse des Kindes. Internationaler Psychoanalytischer Verlag. — Die Spieltechnik und ihre Begründung.
- Klein, M. (1946). Notes on some schizoid mechanisms. International Journal of Psycho-Analysis, 27, 99–110. — Erstbeschreibung der projektiven Identifizierung und der paranoid-schizoiden Position.
- Klein, M. (1961). Narrative of a Child Analysis. Hogarth Press. — Das Sitzungsprotokoll der Analyse Richards, 1941; postum erschienen.
Streit und Einordnung:
- King, P., & Steiner, R. (Hrsg.) (1991). The Freud–Klein Controversies 1941–45. Routledge. — Die vollständigen Protokolle der Auseinandersetzung mit Anna Freud. Die beste Quelle dafür, worüber tatsächlich gestritten wurde; die verbreitete Verkürzung auf einen Machtkampf hält ihr nicht stand.
- Frank, C. (2009). Melanie Kleins erste Kinderanalysen. Frommann-Holzboog. — Deutschsprachige Rekonstruktion der frühen Fälle aus den Originalnotizen, einschließlich der Frage, ob Klein ihre eigenen Kinder analysiert hat.
- Stern, D. N. (1985). The Interpersonal World of the Infant. Basic Books. — Die Säuglingsforschung, an der Kleins frühe Datierungen zu messen sind.
Übersicht: https://de.wikipedia.org/wiki/Melanie_Klein